| Bereits die
Römer brachten
den Wein zu uns an den Haardtrand. Hainfeld spielte damals
wahrscheinlich
noch keine erwähnenswerte Rolle. Doch seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Gemeinde im Jahre 781 ist nachgewiesen, dass die Hainfelder seit mindestens 1225 Jahren Wein anbauen. Ging es doch damals um den Tausch von Weinbergsgelände. Der Weinbau in Hainfeld hat somit eine sehr große Tradition und prägte die Gemeinde im Laufe der Jahrhunderte. Das gemäßigte Kleinklima, zusammen mit den hervorragenden Böden aber sicher auch der Fleiß der Hainfelder Winzerinnen und Winzer gab den Anlass, dass sich der Weinbau in der Hainfelder Gemarkung zu der heutigen Güte entwickelte. Bis vor 75 Jahren war die Bevölkerung von Hainfeld hauptsächlich im Weinbau beschäftigt. Damals gab es ca. 80 Weinbaubetriebe - derzeit sind es noch 20. Die Hainfelder
Gemarkung
ist geprägt von leichten bis mittleren Hanglagen, mit lehm-, sand-
und kalkhaltigen Böden. Die wesentlichen
Rebsorten
verteilen sich wie folgt (Stand: 2006): Bei der Weinlese kehren die Winzer mehr und mehr zur Handarbeit zurück, um ganz einfach hohe Standards bei der Weinerzeugung zu erhalten. Bestätigung findet dies in der enormen Qualitätsbreite der Hainfelder Weingüter. Viele Auszeichnungen belegen dies nachhaltig. Gute Weine sind auch Voraussetzung für gute Sekte. Dies wurde in Hainfeld bereits vor über 25 Jahren erkannt. Seit dieser Zeit gibt es in der Barockgemeinde hervorra-gende Winzersekte. Von Beginn an wurden dazu nicht nur die klassischen Weine verwendet. Bereits sehr früh wurden Winzersekte aus Weißburgunder, Scheurebe oder auch Muskateller kreiert. Die Hainfelder
Winzerinnen
und Winzer sind schon immer offen für neue Wege und Ideen.
Qualität
und damit Kundenzufriedenheit haben in Hainfeld stets oberste
Priori-tät.
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